Im Rahmen einer Übung wurde wieder der Einsatz mit unserem neuen HLF3 beprobt. Als Übungsannahme galt ein Kellerbrand mit einer vermissten Person. Zusätzlicher Hinweis: Hydrantennetz überlastet. Wodurch die Mannschaft gezwungen war, alternative Wasserentnahme zu nutzen.
Wie Wasserversorgung wurde schließlich über einen nahegelegenen Bach sichergestellt. Mittels Tauchpumpe konnte eine stabile Löschwasserversorgung aufgebaut werden.
Der erste Atemschutztrupp rückte umgehend zur Menschenrettung vor und konnte die vermisste Person finden und somit aus dem Gefahrenbereich bringen. Die Übergabe erfolgte anschließend an den Rettungsdienst. Darauffolgend konnte der zweite Atemschutztrupp die Brandbekämpfung im Keller durchführen.
Zum Einsatz kamen dabei mehrere neue und bewährte Geräte, darunter die neuen Atemschutzgeräte, ein Schlauchpaket, ein Rauchvorhang, ein Notstromaggregat, sowie eine Wärmebildkamera.
Im Zuge der Abschlussbesprechung präsentierte Manuel Baumgartlinger und Paul Hornung eine interessante Technik zum Entlüften eines Raumes: Die Entlüftungstechnik mittels Strahlrohr, auch bekannt als hydraulische Ventilation. Diese taktische Maßnahme kann man anwenden, um Rauch und Brandgase aus einem Gebäude zu entfernen, wenn keine maschinellen Lüfter verfügbar sind. Sie nutzt das physikalische Prinzip des Injektors (Impulsaustausch), bei dem ein Sprühstrahl Luft mitreißt und aus einer Abluftöffnung befördert.
Die Übung verlief erfolgreich und bot wertvolle Gelegenheit, den Umgang mit dem neuen HLF 3 sowie den eingesetzten Geräten unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.